• ANREISE: Tipp - faltbare Motorrad-Anhänger
    Motorradanhänger sind praktisch - faltbare sind noch praktischer.

    Der Weg nach Wien kann lang - und auf der Autobahn auch lang-weilig sein. Wer an seinem Heimatort keinen Startpunkt für einen Autoreisezug, mag da vielleicht auch selbst laden. Einen geeignet großen Transporter hat man nicht, aber vielleicht eine Anhängerkupplung. Doch wohin mit dem Anhänger während der Reise. Ein zweiter Stellplatz in der Hotelgarage kostet und auf der Straße darf ein Hänger in Wien nicht geparkt werden.

    Eine gute Lösung können da die falt- bzw. zerlegbaren Motorrad-Anhänger sein. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe solcher Modelle:


    Faltbare Motorradanhänger:

    Der wohl solideste ist der "Follow-Me" der Firma Wolf.
    Allerdings ist dessen Faltmaß nach Zerlegung immer noch relativ sperrig und somit nicht gerade Kofferraumgeeignet. Der Follow-Me, den wir momentan haben (älteres Modell), lässt sich nur in der Mitte einmal teilen, so dass Achse und Schiene getrennt werden. Die Schiene ist dann über drei Meter lang. Das ist gut, um in in der Garage - etwas(!) - Platz zu sparen. Aber ungeeignet, um ihn im Kofferraum zu transportieren. Beim neueren Modell des Follow-Me ist immerhin auch die Schiene noch einmal teilbar. Trotzdem bleibt die nicht zerlegbare Achse mit den beiden Rädern so sperrig, dass wir sie nicht permanent im Begleitfahrzeug mitführen können/wollen.

    Außerdem gibt es noch die Firma Motolug
    die auch faltbare Anhänger anbietet, auf die sogar mehrere Bikes geladen werden können.

    Ebenso bietet die Firma Marathon-Trailers faltbarer Modelle für
    ggf. auch mehrere Bikes und scheint ein sehr kompaktes Faltmaß zu realisieren.

    Das Modell von Boxer-Design
    scheint hingegen eher ein Nachbau von Wolfs Follow-Me zu sein.


    Unsere Erfahrung: Selbst mit Auf- und Abbau des Anhängers ist das eine schnellere - und allemal Rücken- und Fingerschonendere - Variante, als ein Bike in ein an sich zu enges Auto rein zu fummeln. Und wenn der Anhänger wirklich auf Koffergröße zusammenfaltbar ist, kann man ihn entweder im Kofferraum mittransportieren, oder auch mal im Hotel (oder im dort parkiertem Fahrzeug) für zwei Wochen lagern, um ihn dann für den Rücktransfer in heimatliche Gefilde wieder aufzubauen und zu nutzen.



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