Allgemeine Geschäftsbedingungen



  • GRUNDSÄTZLICHES
  • Vorab...
    Verträge macht man, um sich zu vertragen. Und genau das möchten wir auf unserer Tour. Es ist unser gemeinsamer Motorrad-Urlaub. Damit der gelingt, hier die „Spielregeln“. Sie dienen dazu, dass wir ganz relaxed miteinander biken, das Land genießen, Spaß haben können und alle wieder gesund heimkommen – also einen großartigen Urlaub machen.

    Noch eines vorab: Wir gehen im Folgenden auf Vieles ein, was uns noch nie passiert ist – und hoffentlich (TOI!TOI!TOI!) auch nie passieren wird. Lass Dich davon nicht abschrecken. Wir sehen das so wie mit Reiseapotheke und Werkzeug: Wer sich gut vorbereitet und alles dabei hat, braucht es in der Regel nicht.

    Also: Mit der Buchung der Reise erklärst Du Dich mit den hier formulierten Regeln und Bedingungen einverstanden und versicherst, diese als Bestandteil des Vertrages einzuhalten sowie für und/oder bei Nicht-Einhaltung selbst zu haften.


  • Eigenverantwortung & Haftung
    Wir organisieren die Tour nach bestem Wissen und Gewissen. Also genau so, wie wir es uns selbst von anderen wünschen würden. Dazu gehört natürlich, dass wir Dir mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Und in einer guten Gemeinschaft ist auch Hilfe in der Gruppe untereinander selbstverständlich.

    Dennoch kann niemand – weder Veranstalter noch ggf. helfende Gruppenteilnehmer oder irgendwer sonst – die Verantwortung für Dich, Deine Fitness, Dein Fahren, Dein Bike und Gepäck, Zustand, Eignung und Vollständigkeit Deiner Ausrüstung etc. und natürlich für Dein Fahren und Verhalten übernehmen. Juristisch gesprochen: Eine rechtliche Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Und von Biker zu Biker: Du handelst und fährst eigenverantwortlich. DU bist derjenige, der entscheiden muss, wie Du fährst und was Du machst. Ob beispielweise ein Überholmanöver für Dich und mit Deinem Motorrad sicher durchzuführen sind, was die angemessene Geschwindigkeit ist, ob Du fit und Dein Bike geeignet sind, ob Du etwas am Bike oder im Hotel lässt oder es lieber mitnimmst usw.

    Das gilt auch und insbesondere, wenn Du Rat und/oder Hilfe von anderen (Guides, Veranstalter, Mitreisenden usw.) annimmst. Das geschieht stets auf Deine eigene Verantwortung und Du schließt die Haftung des Ratgebenden/Helfenden aus. Konkretes Beispiel: Wenn Dir jemand im Notfall Benzin besorgt, bist Du selbst dafür verantwortlich, ob es das richtige ist. Wenn der freundliche Helfer versehentlich Diesel bringt, ist er nicht dafür haftbar. Auch wenn Du zu jemand anderem aufs Bike steigst oder Dein Bike von jemand anderem fahren/transportieren lässt, geschieht dies auf Deine eigene Verantwortung und es übernimmt weder derjenige noch der Veranstalter irgendeine Haftung. Gleiches gilt für Fahrtipps, Streckenempfehlungen, Reparaturhilfen usw.

    Nochmal juristisch: Der Reiseteilnehmer nimmt auf eigene Gefahr und Risiko an Reise und/oder Veranstaltungen teil, versteht alle Risiken und Gefahren des Motorsports und akzeptiert diese völlig. Der Reiseteilnehmer trägt die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihm sowie mit dem oder an dem von ihm für die Tour benutztem Fahrzeug/en und Ausrüstungen verursachten Schäden. Dem Reiseteilnehmer ist bekannt, dass auf öffentlichen Straßen gefahren wird und damit die Straßenverkehrsordnung und die Gesetzte des jeweiligen Landes Gültigkeit haben. Der Reiseteilnehmer erklärt den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die während oder im Zusammenhang mit der Reise bzw. Tour und/oder den Veranstaltungen entstehen –  und zwar insbesondere gegenüber: Veranstalter und Streckeneigentümer; Guides, Führer, Leiter, Instruktoren, Helfer, Streckenposten etc.; Behörden und andere Personen, die mit der Organisation der Reise und/oder Veranstaltungen in Verbindung stehen; alle anderen Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen. Der Reiseteilnehmer erklärt mit der Buchung bzw. seiner Anmeldung, dass er die volle Bedeutung und Auswirkung dieser Erklärungen und Vereinbarungen verstanden hat, und dass er freien Willens diese Verpflichtungen eingeht.

    Kurzum: Du machst einen Urlaub mit Freunden und Rumänien-Experten. Wir verstehen uns weder als Fahrlehrer, noch als TÜV-Gutachter, Reiseärzte oder sonstige „Kindermädchen“. Du bleibst ein eigenverantwortlicher Biker.


  • Abenteuer-Urlaub & Unwägbarkeiten
    Ein Bike-Tour ist immer ein kleines – und manchmal auch ein großes – Abenteuer. Selbst bei bester Planung lässt sich nicht alles vorhersehen. Da ist schon mal eine neue Baustelle, ein Stau schmeißt den Zeitplan um oder das Wetter schlägt eine unerwartete Kapriole. Maschinen können defekt, Menschen auch mal krank werden. So etwas und manch anderes kann den geplanten Ablauf der Reise ändern. Reklamationen dazu bzw. die Haftung für die hier genannten und ähnliche Umstände und dem sich daraus Ergebenden werden ausdrücklich ausgeschlossen. Natürlich geben wir – gerade bei Widrigkeiten und Problemen – unser Bestes und besprechen die sich ergebenden Optionen mit Dir. Formal und juristisch bleibt die Entscheidung über Änderungen und zu ziehende Konsequenzen aber ausschließlich uns vorbehalten.

    Der Umgang mit solch kleinen und auch mal großen Herausforderungen macht für uns aber durchaus den Reiz einer Tour aus. Ebenso das Einlassen auf ein Land, in dem im Zweifelsfall nicht deutsche Perfektion, sondern pfiffige Improvisations-Künste zählen. Wir begegnen dem mit Gelassenheit und – wo nötig – mit Flexibilität. Das heißt, dass man auch auch mal umdisponiert, sich auf eine Alternative einlässt und generell „fünfe gerade sein lässt“. Und so solltest Du das als Biker auch sehen.

    Ganz konkret: Wer die Elektrik eines Rumänischen (selbst Fünf-Sterne-)Hotels nach deutscher VDE prüft, wird angesichts so manch abenteuerlicher Lüsterklemmen-Konstruktion sicher nicht glücklich. Andererseits haben wir schon erlebt, dass sich mitten in der Nacht drei Polizisten ihre Uniformen ruinieren, um unser festgefahrenes Gefährt zu befreien (und hernach nicht mal ein „Trinkgeld“ wollten). Oder dass sich ein kein Wort verstehender Bauer redlich mühte, den Wespenstachel aus einer Biker-Lippe zu pizettieren.

    Apropos Hotels: Wir logieren ganz bewusst nicht nur (aber auch) in X-Sterne Hotels. Der Grund dafür ist, dass viele unsere Gäste der immer gleichen Hogelketten-Zimmer überdrüssig sind und gerade die kleinen, besonderen Häuser wie beispielsweise Martas Bauernhof oder den Hotelzug als Abwechslung schätzen. Natürlich ist der Standard auf einem Bauernhof rustikaler als in einem Sterne-Stadt-Hotel. Und ja, im Schlafwagen geht's eher eng (dafür aber um so uriger und am davor liegenden Flussufer-Lagerfeuer sehr gemütlich) zu.

    Wie in jedem anderem Urlaub können auch größere Schwierigkeiten (Panne, Unfall, Krankheit, Unvorhergesehenes…) auftreten. Natürlich geben wir unser Bestes, um Probleme zu vermeiden. Und im Falle des Falles nutzen wir all unser Wissen, unsere Erfahrung und unsere Kontakte, um Dir zur helfen, wohlbehalten nach Hause zu gelangen. Wir sind aber weder Ärzte noch Bergretter. Wer die Gruppe und/oder vorgegebene Route verlässt, verzichtet auf Hilfe. Um es ganz klar zu sagen: Niemand holt Dich vom Gipfel einer lustigen Off-Road-Strecke ab. Ebenso wenig verstehen wir uns als Betreuer eines gepimperten Neckermann-All-Inklusive-Pauschalurlaubs. Für echte Schwierigkeiten und Probleme haben wir hingegen gerne ein offnes Ohr. Und zwar jederzeit! Wer aber morgens mit dem Speise-Thermometer die Kerntemperatur vom Frühstückei reklamieren möchte… . sollte doch lieber in einem Loriot-Sketch auftreten, als mit uns auf Tour zu gehen.

    Und natürlich könnten auch wir selbst irgendwann mal von Schwierigkeiten betroffen sein. Selbstverständlich sorgen wir vor, dass niemand von uns und keines unserer Fahrzeuge ausfällt. Wir halten uns fit, warten unsere Fahrzeuge, pflegen unser Equipment. Und für viele Fälle haben wir auch vorgesorgt. Das erlaubt uns, viele eventuelle Probleme on-the-road zu lösen. Und natürlich haben wir auch einen Plan-B (und oft sogar einen Plan-C). Was wir allerdings zu dem Reisepreis nicht leisten können ist, ein komplettes Ersatzteam stand-by zu halten. Sollte also jemand aus unserem Team ausfallen, werden wir ggf. mit verkleinerter Mannschaft weiter machen und unser Bestes geben, den Ablauf so gut wir möglich aufrecht zu erhalten. Beispielsweise könnte die Gruppe bei Ausfall des Guides oder dessen Maschine ggf. für den Rest der Tour vom Begleitfahrzeug "betreut/geführt" werden. Oder ein Teilnehmer übernimmt die Etappenführung. Ähnlich würden wir verfahren, wenn der Fahrer des Begleitfahrzeuges ausfiele. Also zum Wohle der Gruppe (und in Kooperation mit der Gruppe) unsere Ressourcen nutzen und improvisieren.



  • VORAUSSETZUNGEN
  • Biker-Gemeinschaft
    Wir machen gemeinsam einen Biker-Urlaub.
    Toleranz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft sind da selbstverständlich.
    Das heißt: Du darfst das von anderen erwarten – und die anderen auch von Dir!

    Wir halten nix von Gruppenzwang. Und es ist absolut in Ordnung, wenn man sich mal absetzt, um sein eigenes Ding zu machen/fahren. Dennoch fahren wir als Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und in der jeder willkommen ist. Vorurteile und Bekenntniskriege haben da keinen Platz. Weder untereinander noch gegenüber dem Gastland. Sehr willkommen sind hingegen: Freundlichkeit, um sich gegenseitig zu helfen. Respekt gegenüber dem Gastland und seiner Kultur. Humor, um nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Toleranz, denn jeder Biker ist anders. Gelassenheit, weil man in der Gruppe auch mal einen Kompromiss eingehen muss. Großzügigkeit, weil wir uns gegebenenfalls am Schwächeren orientieren. Offenheit und Ehrlichkeit, weil wir als Biker die Dinge Face-to-Face klären. Fröhlichkeit, weil wir gemeinsam Spaß haben wollen …


  • Fahrkönnen und persönliche Voraussetzungen
    Du solltest Deine Maschine souverän beherrschen. Auch beladen und ggf. mit Sozius/Sozia.

    Dazu gehören insbesondere:
    • normale Überholmanöver und das Vorbeischlängeln an einer stehenden oder kriechenden Autoschlange,
    • das sichere Kurven-Fahren, auch in Serpentinen, Haarnadelkurven und Spitzkehren,
    • das Wenden Deiner Maschine auch auf einer engen und ggf. gefälligen Straße,
    • das Durchfahren einer unbefestigten Baustelle,
    • das Fahren auch auf einer nassen Straße oder im Regen,
    • die Fähigkeit und Bereitschaft, in einer Gruppe zu fahren, insbesondere Position und Abstand zu halten, 
    • und Ähnliches.

    Mit weniger als einem Jahr Fahrpraxis ist das in der Regel nicht der Fall. Du brauchst also mehr als eine Saison Fahrpraxis.

    Außerdem ist eine Mehrtausend-Meilen-Tour keine Kaffee-Fahrt zur nächsten Eisdiele. Du musst gesund sein und Kondition für mehrwöchiges tägliches Fahren haben.

    Grundsätzlich empfehlen wir Dir – wie allen Bikern – zu Beginn der Saison die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining. Inzwischen werden von den Motorrad- und Automobilklubs sogar spezielle Trainings für Tourenfahrer angeboten.

    Zum souveränen Fahren gehört auch, dass Du mit Deiner Maschine vertraut bist. Dein neues Bike Freitag beim Händler abzuholen, um Samstag auf große Tour zu gehen, ist eine ganz(!) schlechte Idee. Im Klartext: Eine große Tour ist nicht dazu geeignet, seine Maschine "erst mal kennen zu lernen". Aus dem gleichen Grund halten wir auch nichts davon, sich nur für die Tour ein Motorrad zu leihen, wenn man sonst das ganze Jahr nicht fährt.

    In gewissen Situationen gibt es auf einer Motorradtour genauso wenig Möglichkeit zum Diskutieren wie auf einem Boot oder am Berg. Deshalb gibt es einen "Kapitän", der entscheidet. Mitfahren kann nur, wer dessen Autorität anerkennt und bereit ist, sich auch mal was sagen zu lassen bzw. Anweisungen Folge zu leisten.

  • Motorräder
    Die Tour ist eine Straßen-Tour und somit für fast alle Arten von Motorrädern (Cruiser, Tourer, Chopper, Straßenmaschine…) geeignet. Und zwar unter diesen Voraussetzungen:

    Deine Maschine muss technisch in einwandfreiem Zustand sein.
    Das ist in der Regeln weniger eine Frage des Alters, als die einer anständigen Pflege und Wartung. Natürlich kann bei jeder Maschine mal eine Panne vorkommen. Aber wenn an einem „Bastel-Bike“ ständig der Gaszug hängt oder es nach Stops kaum anspringt, ist das für die anderen einfach nur nervig und irgendwann für die Gruppe auch nicht mehr tragbar.

    Deine Maschine muss für eine längere Tour vorbereitet sein.
    Wir fahren mehrere tausend Kilometer. Dafür sollten insbesondere Verschleißteile wie Reifen und Bremsbeläge, aber auch Kupplung, Flüssigkeiten etc. hinreichend Reserve haben. Wer das selbst nicht absolut im Griff hat, sollte es vor der Tour mit seiner Werkstatt besprechen und richten lassen. Zur Tour-Eignung gehören selbstverständlich auch anständige Taschen oder – besser – Koffer.

    Deine Maschine muss für eine längere Tour und Bergfahrten geeignet sein.
    Wir fahren nicht mal eben um den Block, sondern längere Strecken. Auch bergauf und bergab. Dazu sollte Deine Maschine ausreichend motorisiert sein. Nicht, um eine Kurvenhatz zu veranstalten, aber schon so, dass sie Dich ggf. auch mit Sozius souverän raufbringt. Wie viel PS und Hubraum dazu nötig sind, lässt sich schwer allgemeingültig sagen. 125 ccm oder eine kleiner City-Roller sind es aber sicher nicht. Ähnliches gilt für Abfahrten. Niemand braucht eine Rennbremsanlage. Aber mit einem Oldtimer, der vorne nur trommelgebremst ist, wird das sicher nix.

    Das Deine Maschine zugelassen ist, TÜV hat und versichert ist, versteht sich von selbst.
    Die entsprechenden Fahrzeugpapiere inklusive grüner Versicherungskarte sind natürlich im Ausland mitzuführen. In Rumänien gilt zudem die Besonderheit, dass Du für ein nicht auf Deinen eigenen Namen zugelassenes Fahrzeug eine Vollmacht brauchst.




  • Straßenzustand
    Wir fahren grundsätzlich nur auf für Straßenmaschinen geeigneten Straßen.

    D. h., wir fahren auf sehr gutem, gutem oder – wenn’s denn mal sein muss – akzeptablem Belag. Wir vermeiden für Straßenmaschinen ungeeignete Strecken, fahren also grundsätzlich keine Schotterpisten, keine nicht asphaltierten Straßen, keine Feldwege und kein Off-Road. Dazu checken wir die Strecken vorab und kategorisieren die Qualität.

    Allerdings entsprechen Rumänische Straßen nicht immer deutschem, Österreichischem oder schweizerischem Standard. Auch auf neuen Straßen kann es mal ein überraschendes Schlagloch geben. Straßenschäden werden oft nicht neu geteert, sondern geflickt/plombiert, und auch das oft spät und liederlich. Wir vermeiden so gut es geht solch nervige Rüttelabschnitte. Manchmal ist es aber nötig, sowas für einige Kilometer zu 'ertragen', um zu einer der Traumstrecken zu gelangen.

    Weitere Rumänische Besonderheiten, die Aufmerksamkeit und Vorsicht erfordern, sind u. a.: Bahnübergänge in manchmal sehr schlechtem Zustand, Einfahrten – auch zu neuen – Tankstellen mit riskanter Überbrückung des Straßengrabens, schlecht gekennzeichnete Baustellen, lose Kanaldecke, unmarkierte und/oder unbefestigte Straßenränder, langsame und unbeleuchtete Pferdefuhrwerke sowie überhaupt freilaufende Hunde, Kühe, Esel, Pferde, Ziegen, Schafe und sonstiges Getier in für Mitteleuropäer ungewohnter Zahl und Häufigkeit. Es gilt also in Rumänien, wie eigentlich in jedem Reiseland, stets so zu fahren, dass man noch eine Sicherheitsreserve hat, um auf Unvorhergesehenes zu reagieren.


  • Versicherungen
    Zur Deiner eigenen Sicherheit sind folgende gültigen Versicherungen zwingende Voraussetzungen einer Teilnahme:

    ADAC-SCHUTZBRIEF ("Plus-Mitgliedschaft")
    oder mindestens gleichwertige Police von ÖAMTC/ARBÖ etc. , die insbesondere Pannenhilfe, Bergung, Ersatzfahrzeug-Kosten und Rücktransport für Dein Bike sowie Deinen Krankenrücktransport gewährleistet.

    PRIVATE HAFTPFLICHTVERSICHERUNG
    die sowieso jeder haben sollte.

    AUSLANDSKRANKENVERSICHERUNG
    die in der Regel für wenige Euro von Deiner Krankenkasse als Zusatz-Versicherung angeboten wird.


  • Zusicherungen
    Der Teilnehmer sichert zu, dass

    • er an der Reise/Tour/Veranstaltung nur als Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis teilnimmt.
    • er zwei(!) gültige Reisedokumente (Pass UND Personalausweis) mitführen wird, die ihn zur Reise in/durch die Gastländer berechtigen.
    • er Besitzer oder bevollmächtigter Nutzer des von ihm genutzten Fahrzeugs ist und ggf. eine entsprechende Vollmacht mitführen wird.
    • er sich als Teil einer Reisegemeinschaft versteht und sich entsprechend verhalten wird: Toleranz, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, gemeinsames Lösen von Störungen/Pannen etc.
    • er sich an Recht und Gesetze des Gastlandes halten wir (insbesondere Verkehrsvorschriften wie 0,0-Promille-Grenze, Zoll- und Devisenbestimmungen etc.).
    • sein Fahrkönnen ausreicht, um die Tour problemlos mitzufahren.
    • er sein Fahrzeug so führen wird, dass er weder Guides noch andere Teilnehmer gefährdet.
    • er in gesundheitlich guter Verfassung und physisch und mental zur reibungslosen Teilnahme/Reise in der Lage ist.
    • er über den für Deutschland und die Reiseländer empfohlenen Impfschutz verfügt und er die Schutzimpfungen ggf. vor der Reise auffrischen lässt.
    • er und sein Fahrzeug den gesetzlich vorgeschriebenen und den in diesem Dokument geforderten Versicherungsschutz haben.
    • sein Fahrzeug den gesetzlichen Bestimmungen und den den in diesen Dokument beschriebenen Voraussetzungen entspricht, und dass sein Fahrzeug geeignet ist, um an der Tour reibungslos teilzunehmen.
    • er an der Reise/Tour/Veranstaltung nur mit ordnungsgemäßer, intakter und passender Motorrad-Schutzkleidung (Helm, Oberbekleidung, Handschuhe, Stiefel) teilnehmen wird.
    • er die Risiken des Motorsports und des Motorradreisens versteht, vollständig akzeptiert, auf eigenes Risiko teilnimmt und Veranstalter, Guides, Mitreisende und alle anderen an der Reise beteiligten insofern von der Haftung für aus diesen Risiken resultierende Schäden freistellt.
    • er mit Folgendem einverstanden ist: Wir erstellen für jede Reisegruppe eine Liste mit Namen, Mobil-Telefonnummern Emailadressen der Teilnehmer, schicken diese an alle Mitreisenden und richten ggf. auch eine WhatsApp-Gruppe ein.
    • er bereit ist, anderen zu helfen, sich ggf. Gruppenbelangen unterzuordnen und den Anweisungen des Road-Captains jederzeit Folge zu leisten.

    Um jedes Missverständnis zu vermeiden: Die von uns formulierten Bedingungen sind, gerade die Sicherheit anbelangt, keinesfalls 'unverbindlichen Empfehlungen'. Sie dienen Deiner und unserer aller Gesundheit. Deswegen sicherst Du mit Vertragsabschluss zu, diese Bedingungen zu erfüllen und bei Nichterfüllung für alle Konsequenzen zu haften.



  • Ausschlussgründe
    Noch so eine Regel, von der wir hoffentlich nie Gebrauch machen müssen.

    Wer die Sicherheit und/oder den sozialen Frieden in der Gruppe gefährdet und/oder stört, kann in letzter Konsequenz von uns oder einem von uns Beauftragten von der weitern Teilnahme ausgeschlossen werden. Die Einschätzung, ob die vorab genannten Voraussetzungen vorliegen, obliegt uns und ist eine Tatsachenentscheidung (analog der des Schiedsrichters auf dem Fußballplatz), die als solche nicht anfechtbar ist. Selbstverständlich werden wir eine solche Entscheidung nie leichtfertig treffen und – soweit wir das für vertretbar halten – vor einer solchen Entscheidung eine Warnung („Gelbe Karte“) erteilen.



  • LEISTUNG & ZAHLUNG
  • Leistungsumfang
    Die mit der Bezahlung des Reisepreises erworbene Leistung umfasst im juristischen Sinne:

    •  Übernachtung inklusive Frühstück an den von uns vorgesehenen rumänischen Etappenzielen
    •  Nutzung des ggf. vorhandenen Begleitfahrzeuges zum Gepäcktransport
    •  Inanspruchnahme von Hilfe im Pannenfall
    •  Nutzung des ggf. vorhandenen Begleitfahrzeuges zum Transport des eigenen Bikes zur nächsten Werkstatt
    •  Eintrittskosten für die auf der Tour vorgesehenen Sehenswürdigkeiten.
    •  Kosten der Bootsfahrt/en (soweit in der jeweiligen Tour vorgesehen)
    •  Fahrscheine der Eisenbahnfahrten (soweit in der jeweiligen Tour vorgesehen)
    •  Roadbook mit
           + Streckenbeschreibungen, Navigationshinweisen und Karten
           + touristischen Informationen (Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc.)
           + Mini-Sprachführer für Biker mit den wichtigsten Vokabeln und Sätzen
    •  Checklisten zur Tourvorbereitung
    •  Telefonische Beratung vor der Tour
    •  Teilnahme am Vorbereitungstreffen (Basis-Briefing)
    •  Führung, Beratung und Unterstützung während der Tour

    Die Berichtigung von Fehlern bleibt vorbehalten. Ausdrücklich nicht inbegriffen sind Kosten für: Benzin und sonstige Betriebskosten Deines Motorrades, Vignetten/Mautgebühren, Pannenhilfe durch dritte, Ersatzteilkosten, Strafzettel etc.

    Jedwede Nutzung des Begleitfahrzeuges, die Inanspruchnahme von Hilfe, das Befolgen von Tipps, Ratschlägen etc. erfolgt stets auf eigenes Risiko des Teilnehmers.

    Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich ausschließlich aus obiger Liste. Die Liste umfasst die geplanten und/oder organisierten Leistungen. Durch verschiedene Umstände kann es zur Beeinträchtigung oder auch mal zum Ausfall von Leistungen kommen. Beispielsweise können wir als kleiner Veranstalter keine zweites Team oder Begleitfahrzeug in Reserve halten. Auch lässt es sich kalkulatorisch nicht darstellen, Ersatzhotels für den Fall zu reservieren, dass wir wetterbedingt doch mal ein Tagesziel nicht erreichen. Auch eine Panne oder ein Unfall können zu Änderungen, Abkürzungen oder Ausfällen führen. Wir geben unser Bestes, um Leistungsausfälle zu vermeiden. Ausschließen können wir sie auf einer Motorrad-Tour allerdings nicht. Deswegen sind Reklamationen oder Minderungen wegen solcher Leistungsausfälle ausgeschlossen. Bislang ist ein solcher Fall noch nie eingetreten. Und wir arbeiten hart und organisieren sorgsam, damit das auch in Zukunft so bleibt – und im Fall der Fälle eine Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten.

    Nebenabreden, insbesondere solche, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen für ihre Verbindlichkeit unserer ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung.

    Orts- und Landesprospekte sowie sonstiges, insbesondere nicht von uns verfasstes, Material (Broschüren, Videos, Reisebeschreibungen, fremde Websites etc.) hat immer nur einen unverbindlichen Informationscharakter. Für die Richtigkeit des Inhalts können wir keine Gewähr übernehmen.





  • Zahlungsfristen, Stornierung
    ZAHLUNGSFRISTEN

    Mit der Buchung der Reise werden 50% des Reisepreises fällig.
    Die restlichen 50% müssen spätestens 3 Monate vor Reisebeginn bezahlt sein.
    Wenn die Anzahlung binnen drei Wochen nach Buchung nicht bei uns eingegangen ist, oder wenn 2 Monate vor Reisebeginn die Reise nicht vollständig bezahlt ist, gilt dies als Stornierung.



    STORNIERUNG

    Stornierungen durch den Kunden müssen immer schriftlich erfolgen und
    bedürfen zu Ihrer Gültigkeit der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch uns.

    Eine Stornierung bis zu 12 Monate vor Reisebeginn ist gebührenfrei.

    Bei Stornierung weniger als 12 Monaten vor Reisebeginn entstehen folgende Stornogebühren:
    – Stornierung bis 9 Monate vor Reisebeginn: 25 % des Reisepreises
    – Stornierung bis 6 Monate vor Reisebeginn: 50 % des Reisepreises
    – Stornierung bis 3 Monate vor Reisebeginn: 75 % des Reisepreises
    – Stornierung bis 1 Monat vor Reisebeginn: 90 % des Reisepreises
    – Stornierung bis unmittelbar vor Reisebeginn: 100 % des Reisepreises



    REISERÜCKTRITTSVERSICHERUNG

    Wir empfehlen jedem Teilnehmer den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, die im Falle einer Stornierung die Kosten für Dich übernimmt.
    Hinweis: Bei manchen Kreditkarten ist eine Reiserücktrittsversicherung "automatisch" inkludiert, selbst wenn die Reise nicht mit der Kreditkarte bezahlt wurde. Also einfach mal bei der Bank nachfragen, dann kannst Du Dir die Gebühren für eine zusätzliche Reiserücktrittsversicherung eventuell sparen.



    ERSPARUNG DER STORNOGEBÜHREN DURCH ERSATZTEILNEHMER

    Muss der Teilnehmer seine Reise aus nicht von ihm zu vertretenden Gründen wie zum Beispiel schwerer Krankheit stornieren, sind wir bemüht, ihm die Stornogebühren zu ersparen. Der Reiseteilnehmer kann uns einen Ersatzteilnehmer vorschlagen. Steht dessen Teilnahme aus unserer und Sicht anderer Teilnehmer nichts entgegen, kann der Reiseteilnehmer den Ersatzteilnehmer bevollmächtigen, an seiner statt an der Reise teilzunehmen. In diesem Fall erheben wir keine Stornogebühren, insofern der ursprüngliche Reiseteilnehmer seine Zahlungspflichten uns gegenüber pünktlich erfüllt. Allerdings liegt der finanzielle Ausgleich zwischen ursprünglichem Teilnehmer und Ersatzteilnehmer außerhalb unserer Verantwortung. Wir empfehlen, die Vollmacht für den Ersatzteilnehmer erst auszustellen, wenn er den Reisepreis erstattet hat.



    NICHT-ERSCHEINEN

    Erscheint ein Reiseteilnehmer nicht zur Reise, ohne dass eine gültige Stornierung vorliegt, wird der volle Reisepreis fällig.



    NICHT-INANSPRUCHNAHME VON LEISTUNGEN

    Nimmt der Reiseteilnehmer Leistungen teilweise oder vollständig nicht in Anspruch, entsteht daraus kein Anspruch auf Minderung der Reisepreises oder eine Erstattung.


  • Änderungen und Reklamationen
    Unsere Motorradtour ist ein kleiner Abenteuer-Urlaub und keine bis ins letzte Detail fixierte Pauschalreise. Wir geben unser Bestes, um immer wieder tolle Touren zu organisieren, auf denen sich alle wohlfühlen. Gerade in dem Bemühen kann es aber vorkommen, dass wir auf Umstände der Gruppe, des Landes, des Wetters etc. reagieren müssen und sich so etwas abweichend vom ursprünglichen Plan ändert. Insofern sind unsere Tourbeschreibungen Pläne, die ggf. in der praktischen Umsetzung angepasst und verändert werden (müssen).

    Beispiele:
    • Unsere Priorität ist stets, das Tages-Etappenziel sicher zu erreichen. Und zwar bei Tageslicht. Wenn es uns wegen des Wetters, sonstiger Verzögerungen oder unvorhersehbarer Umstände nötig erscheint, werden wir daher die Route anpassen, abkürzen oder zur Not auch einen Zwischenstopp oder eine Besichtigung ausfallen lassen. Das ist kein Mangel, sondern Fürsorge.
    • Natürlich planen wir so, dass wir zeitig am Etappenziel ankommen und gemütlich noch etwas ansehen und dinieren können. Es ist aber illusorisch, davon auszugehen, jeden Tag pünktlich zu einer bestimmten Zeit im Zielortrestaurant vor der fertigen Pizza zu sitzen. Um so mehr, als wir auch mal auf Routenwünsche aus der Gruppe eingehen und sich Abläufe auch dadurch ändern können.
    • Rumänische Hoteliers sehen die Hotelklassifizierungen und deren Regeln eher gelassen. (Eddy weiß, wovon er spricht, denn er hat in seiner ersten Karriere mal die Klassifizierungsregeln zur Sternvergabe für den Deutschen Hotelverband "DEHOGA" geschrieben.) Es ist auch müßig zu erwarten, dass elektrischen Installationen in Rumänien einen E-Check nach deutschen VDE-Normen bestünden. Gefragt ist also Gelassenheit gegenüber – in der Prospektsprache – "landestypischen Gepflogenheiten". Wer da mit Checkliste und Pflichtenheft operiert, verdirbt sich und anderen nur den Spaß an der Reise – und bleibt, sorry, besser daheim.
    • Ebenso gelassen wird in Rumänien der Unterschied zwischen einem Double- und einem Twin-Room gesehen. Insofern kann es vorkommen, dass man als Paar in einem Zimmer mit zwei Betten nächtigt – oder dass zwei Biker sich doch in einem großen Bett landen (weswegen wir grundsätzlich nicht empfehlen, sich das Zimmer mit einem Unbekannten zu teilen).
    • Wir begleiten unsere Touren grundsätzlich mit einem größerem Team und mit mehr und professionellerem Equipment als andere Reiseveranstalter. In der Regel sind wir mit drei Betreuern (für eine Kleingruppe!) am Start, haben einen bestens gewarteten, gut ausgestatteten und neuen (2016) Bus und halten umfangreiche Reparaturmittel und Ersatzteile vor. So können wir viele Probleme lösen und auch manchen Ausfall abfangen. Nicht nur bei Tourteilnehmern, sondern auch bei uns selbst. Wir haben aber nicht ein zweites Team oder Fahrzeug stand-by in Reserve. Auch wenn es bis jetzt noch nie vorkam, kann es insofern auch mal einen Ausfall geben, der nicht ein-zu-eins ausgleichbar ist – und bei dem dann improvisiert werden müsste.

    Klar haben wir für alle Probleme stets ein offnes Ohr. Wenn Dich also etwas stört oder ärgert, sprich uns einfach direkt an. Das gleiche gilt für Wünsche oder Dinge, die sich für Dich erst während der Tour ergeben. Wir werden auf jeden Fall versuchen, das gleich so zu regeln, dass Du zufrieden bist und Deinen Urlaub genießen kannst.

    Was wir hingegen nicht akzeptieren sind Reklamationen, die man sich im Nachhinein "überlegt". Juristisch gesprochen: Beanstandungen müssen uns sofort zur Kenntnis gebracht werden. Ein Reklamieren erst nach Abschluss der Reise ist ausgeschlossen. Ebenso sind Reklamationen für unseres Erachtens notwendige Änderungen und/oder "Unperfektheiten" und Ähnliches insbesondere gemäß obiger und ähnlicher Beispiele ausgeschlossen.


  • Haftung
    Der Teilnehmer haftet für alle von ihm verursachten Schäden und Kosten und und stellt den Veranstalter von allen infolge dessen oder im Zusammenhang damit entstehenden Kosten frei. In gleicher Weise haftet der Teilnehmer für die Nichterfüllung seiner vertraglichen Pflichten, insbesondere der Sicherheitsbestimmungen. Soweit die Inanspruchnahme vertraglicher Leistungen durch den Kunden eingeschränkt oder unmöglich ist, weil er seine Obliegenheiten nicht erfüllt oder vertragswidrig handelt, sind Ansprüche gegenüber dem Veranstalter grundsätzlich ausgeschlossen.

    Dem Teilnehmer obliegt es ausschließlich und eigenverantwortlich selbst, seine persönliche Eignung bezüglich der Teilnahme an der Reise/Tour/Veranstaltung, insbesondere in gesundheitlicher Hinsicht und bezüglich seines fahrerischen Könnens zu überprüfen. Den Veranstalter trifft diesbezüglich keine Nachforschungs-, Befragungs- oder Überprüfungspflicht und er haftet bei in keiner Weise.

    Die Abtretung von Ausgleichs,- Schadensersatz- und Rückerstattungsansprüchen gegen den Veranstalter ist nur in Fällen zulässig, in denen die Abtretung bzw. der Forderungsübergang gesetzlich vorgesehen ist. Im Übrigen ist die Abtretung von Ausgleichs,- Schadensersatz- und Rückerstattungsansprüchen gegen den Veranstalter an Dritte ausgeschlossen.


    Die Haftung des Veranstalters ist vorbehaltlich weiter gehender gesetzlicher Regelungen oder internationaler Abkommen (z. B. Montrealer Übereinkommen) wie folgt geregelt:

    Die Haftung des Veranstalters ist grundsätzlich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Ferner ist die Haftung des Veranstalters ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist. Der Veranstalter haftet in keiner Weise für von dritten verursachte und/oder zu verantwortende Schäden und auch nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (wie z.B. Veranstaltungen, Konzert-/Ausstellungs-/Museums-/Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Ausflüge, etc.). Wie üblich haftet der Veranstalter auch nicht für "höhere Gewalt" (z.B. Hochwasser, Regen/Sturm, Kriegsereignisse. Naturkatastrophen etc.).

    Die Nutzung des eigenen und ggf. fremder Fahrzeuge (insbesondere des Begleitfahrzeuges) erfolgt stets auf eigenes Risiko des Teilnehmers.
    Der Veranstalter empfiehlt jedem Teilnehmer den Abschluss einer Reisegepäck- und Fahrzeug-Vollkaskoversicherung und haftet selbst in keiner Weise für Schäden oder Verlust von Eigentum/Besitz eines Teilnehmers. Die Haftung des Veranstalters für Gepäck ist im übrigen auf Maximal 2 Gepäckstücke je Teilnehmer und 150 Euro je Gepäckstück begrenzt.
    Die sonstige Haftung des Veranstalters ist im übrigen auf 50 % des Reisepreises beschränkt.

    Im Falle des Auftretens von Unzufriedenheiten, Problemen, Mängeln und/oder sonstigen (Leistungs-)Störungen ist der Teilnehmer zur Mitwirkung bei der Behebung und Lösung verpflichtet: Er hat den Veranstalter, dessen Vertreter oder Leistungserbringer unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen, eindeutig Abhilfe zu verlangen, den Veranstalter auf dem Laufenden zu halten und alles Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehende Schäden abzuwenden bzw. gering zu halten. Ein Anspruch auf Abhilfe, Behebung der Störung, Ersatz, Minderung oder sonstige Kompensation entsteht nur bei vollumfänglicher Erfüllung der Mitwirkungspflichten und Kooperation des Teilnehmers.

    Ansprüche des Teilnehmers gegenüber dem Veranstalter müssen binnen eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise beim Veranstalter per Einschreiben geltend gemacht werden. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche nur dann geltend machen, wenn er ohne eigenes Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.

    Ansprüche des Teilnehmer aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Alle übrigen Ansprüche des Teilnehmers verjähren in einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren nach drei Jahren.

    Dem Teilnehmer steht es frei, in Härtefällen und aufgrund besonderer Umstände um Kulanz zu bitten. Der Veranstalter wird solche Fälle wohlwollend prüfen und sich nach Kräften um eine kulante Regelung bemühen.


  • Vertragspartner, Recht, Gericht
    Vertragspartner ist die

    RoMoTour | Romania Motorbike Tour S.r.l.
    Strada Industriala 841
    727345 Marginea
    ROMANIA

    Web: romotour.ro
    Email: post@romotour.ro

    Der Vertragspartner wird im Vertrag, den AGB etc. auch mit "Veranstalter", "wir", "uns", "Guides", "Leitung", "Eddy & Paula" etc. bezeichnet. Dabei ist stets die o. a. juristische Person (RoMoTour) und keinesfalls eine natürliche bzw. Privatperson gemeint.

    Grundlage des Vertrages sind ausschließlich unsere Buchungsbestätigung und diese AGB (AGB=allgemeinen Geschäftsbedingungen) sowie die entsprechende Tourbeschreibung.

    Sollte eine Bestimmung des Vertrages und/oder der AGB unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen. Änderungen und Ergänzungen bedürfen in jedem Fall der Schriftform.

    Für alle Verträge gilt Rumänisches Recht.
    Gerichtsstand ist Suceava.



  • Ein Wort zum Schluss...
    Bei der Formulierung und anwaltlichen Prüfung dieser "Geschäftsbedingungen" haben wir uns manchmal gehörig erschrocken. Der teilweise sehr juristische Ton ist nicht unserer. Es klingt kleinlich und peinlich. Wir sind weder Korinthenkacker noch Prozesshansel. Wir bevorzugen es, Probleme von Mann zu Mann (oder auch Mann zu Frau, Frau zu Frau ...) zu klären. Sofort, ehrlich, gelassen und mit einer gewissen Großzügigkeit. Und so wünschen wir uns das auch in Zukunft!

    Wir haben daher alles so klar und deutlich wie möglich beschrieben. Wir haben auch über eine Menge Fälle und Probleme geredet, die wir noch nie hatten – und hoffentlich auch in Zukunft nie haben werden. Lass Dich davon nicht erschrecken! Wir wollen einfach mit Dir zusammen einen wunderbaren, entspannten Urlaub machen. Und den für Dich organisieren.

    Wir freuen uns auf Dich und darauf, mit Dir eine gute Zeit zu haben:

    Paula & Eddy